Der VESPA ist ein Verband für Europäische Patentanwälte und Schweizer Patentanwälte. Die Voraussetzungen und Ausbildungsinhalte für diese beiden Qualifikationen sind teilweise überlappend, jedoch nicht identisch.

Patentanwälte sind in ihrer täglichen Arbeit interdisziplinär mit technischen und rechtlichen Themen befasst. Das spiegelt sich auch in ihrem Ausbildungsweg wieder.

Technische Ausbildung

Um die Ausbildung zum Europäischen oder Schweizer Patentanwalt beginnen zu können, ist ein ingenieur- oder naturwissenschaftliches Studium Voraussetzung, mit zumindest einem Bachelor-Abschluss.

Patentrechtliche Ausbildung

An die technische Grundausbildung schliesst sich die eigentliche patentrechtliche Ausbildung an. Dieser Teil der Ausbildung erfolgt im Rahmen der täglichen Arbeit unter Aufsicht und Anleitung eines bereits zugelassenen Patentanwalts, der über die angestrebte Qualifikation als Europäischer und/oder Schweizer Patentanwalt bereits verfügt. Die Dauer beträgt mindestens 3 Jahre (für die Zulassung zur Eignungsprüfung als Europäischer Patentanwalt sowie auch Schweizer Patentanwalt, falls die technische Grundausbildung mit einem Master, Diplom, Lizenziat oder einem vergleichbaren Abschluss absolviert wurde). Für die Zulassung zur Eignungsprüfung als Schweizer Patentanwalt beträgt die Ausbildungsdauer vier Jahre, falls die technische Grundausbildung mit einem Bachelor- oder vergleichbaren Abschluss abgeschlossen wurde.

Ausbildungsangebote

Lehrgang Patentanwaltsprüfung

VESPA/VIPS-Prüfungstraining

Weitere Angebote

Weitere Informationen

Über das Institut der beim Europäischen Patentamt zugelassenen Vertreter (http://www.patentepi.com/), beim Europäischen Patentamt (http://www.epo.org/learning-events/eqe_de.html) sowie die für die Schweizerische Prüfung zuständige Prüfungskammer (http://pruefungskammer.ch/) sind weitere Informationen erhältlich.